Weihrauchöl

Das Weihrauchöl

Weihrauchöl, auch Olibanum genannt, findet heute breite Verwendung in der Kosmetik- und Parfümindustrie. Es hat einen typischen, leicht zitronenartigen Weihrauchduft, der an Koniferen erinnert. Im folgenden Artikel erfahren Sie die wichtigsten Informationen bezüglich des Weihrauchöl.

  Weihrauchöl
Botanischer Name: Boswellia serrata
Synonyme: Olibanum indisch, Salai Guggal
Englischer Name: incense
Ursprungsländer: Arabien, Afrika und Indien
Preis pro 250ml: ab 15 €

 

Wirkung auf die Psyche

Seit tausenden von Jahren wird das Öl mit dem „Göttlichen“ in Verbindung gebracht und das nicht ohne Grund. Bis heut ist es noch relativ unbekannt wie das Öl auf die Psyche wirkt, aber einige Erkenntnisse gibt es bereits. Beispielsweise hat das Öl eine antidepressive Wirkung, womit man Menschen auf eine positive Weise beeinflussen kann. Außerdem wirkt das Weihrauchöl zudem beruhigend und fördert die Konzentration. Aus diesem Grund wird es auch zur Meditation genutzt.

Wirkung auf den Körper

Wirkung auf den Körper

Dank den vielen Inhaltsstoffen kann das Öl auch problemlos gegen körperliche Beschwerden eingesetzt werden. Da das Öl eines der wenigen ätherischen Öle ist, dass keine Reizwirkung auslöst, kann man es pur auf die Haut auftragen. Allerdings sollten Sie dabei beachten, dass keine Allergische Reaktion ausgelöst wird. Aus diesem Grund nehmen Sie erstmal eine Probe und testen Sie wie Ihre Haut bzw. Ihr Körper reagiert.

Weihrauchöl gegen Entzündungen

Das Öl kann dank der entzündungshemmenden Wirkung gegen einige Entzündungen problemlos eingesetzt werden. Dies wurde auch schon von verschiedenen Wissenschaftler bestätigt. Die Anwendungen reichen von Entzündungen im Mundraum, die durch kleine Verletzungen entstehen, bis hin zu Akne. Aber nicht nur gegen „leichte“ Entzündungen kann das Öl verwendet werden, sondern ebenfalls gegen schwerere Entzündungen wie zum Beispiel bei rheumatoider Arthritis.

Weihrauchöl gegen Krebs

Sie haben richtig gelesen, dass Öl kann neusten Forschungsergebnissen auch gegen den Kampf von Krebs eingesetzt werden. Das liegt größtenteils an den sog. Boswelliasäuren, welche im Öl enthalten sind. Viele Untersuchungen des Weihrauchöls ergaben, dass das Öl nicht nur sehr gut gegen Gehirntumore, sondern auch bei Dickdarm-, Prostata- und Leberkrebs wirkt. Die Forschung ist noch lange nicht abgeschlossen und mal schauen, ob es sich in Deutschland etablieren wird.

Weihrauchöl zur Pflege der Haut

Wie bereits erwähnt wirkt das Öl durchblutungsfördernd, adstringierend, leicht entfettend und entzündungshemmend. Aus diesem Grund hat es viele positive Eigenschaften, welche unserer Haut gut tut. Zum einen werden die Hautzellen schneller durch neue ersetzt und zum anderen kann die Haut schneller regenerieren.

Inhaltsstoffe und Nebenwirkungen

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Weihrauchöl sind:

  • Boswelliasäuren
  • Incensol
  • Terpene
  • Sesquiterpene
  • Ketone

Nebenwirkungen

Grundsätzlich gilt das Weihrauchöl als sehr nebenwirkungsarm. Hin und wieder treten Nebenwirkungen wie bei jedem anderen Öl auf. Die Nebenwirkungen treten vor allem dann auf, wenn man die Dosierung zu hoch ansetzt. Bekannte Nebenwirkungen zum Beispiel sind Durchfall oder Kopfschmerzen. Ebenfalls sollte Sie nicht allergisch gegen dieses Öl sein. Testen Sie diesbezüglich in einer kleinen Probe, ob Ihre Haut Allergische Reaktionen aufzeigt.

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