Walnussöl

Das Walnussöl

Beim Walnussöl handelt es sich um ein hochwertiges und sehr aromatisches Pflanzenöl, welches aus den ölhaltigen Nüssen beziehungsweise Kernen des Walnussbaumes gewonnen wird. Die Verarbeitung kann mittels Kalt- oder Warmpressung erfolgen. Das Walnussöl ist weltweit sehr beliebt. Das liegt größtenteils an den vielfältigen Anwendungsbereichen des Öls. Vor allem in den französischen Küchen wird es besonders geschätzt. Das Öl ist aber nicht nur in der Küche sehr beliebt, sondern ebenfalls in der Kosmetikindustrie. Im folgenden Artikel erfahren Sie die wichtigsten Informationen bezüglich des Walnussöls.

Bezeichnung: Walnussöl
Botanischer Name: Juglans nigra
Synonyme: Nußöl
Englischer Name: Walnut Oil
Ursprungsländer: Europa
Preis pro 250ml: ab 12,90 €

Gewinnung von Walnussöl

Wie bei vielen anderen Ölen gibt es bei dem Walnussöl ebenfalls zwei unterschiedliche Verfahren, die zum Pressen von dem Öl möglich sind. Zum einen das die Technik der Kaltpressung und zum anderen die Technik der Heißpressung. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Heißpressung für das jeweilige Unternehmen lukrativer ist, da man mehr Öl zu günstigeren Konditionen herstellen kann. Der große Nachteil der Heißpressung ist aber, dass viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. Wir möchten Ihnen beide Varianten vorstellen:

Das Verfahren der Kaltpressung

Grundsätzlich gilt das Verfahren der Kaltpressung zu der besten und gesündesten Form, um Walnussöl herzustellen. Der einzige Haken dabei ist, dass es sehr schwierig und kompliziert ist, das Öl mittels Kaltpressung herzustellen. Im Vergleich zur Warmpressung ist die Ausbeute geringer und auch die Herstellung aufwendiger. Aus diesem Grund ist das Walnussöl mittels Kaltpressung teurer als das Öl mittels Warmpressung. Die Nährstoffen bleiben diesbezüglich vollständig erhalten.

Das Verfahren der Heißpressung

Bei der Warmpressung, wie der Name auch schon sagt, werden die Kerne immer erhitzt. Danach wird das Walnussöl nicht gefiltert, sondern raffiniert. Mit diesem Verfahren kann eine höhere Produktionsmenge, als durch die Kaltpressung erzielt werden. Das Öl, welches durch die Warmpressung gewonnen wird, wird auch als „raffiniertes“ Öl bezeichnet. Dabei werden die Kerne zuallererst auf einer sehr hohen Grad Celsius Anzahl erhitzt und anschließend ausgepresst. Im Vergleich zur Kaltpressung gibt es hierbei ein gravierendes Problem. Es gehen sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

Anwendungsgebiete von Walnussöl

Walnussöl für die Haare

Wenn Sie das Öl unmittelbar auf das Haar auftragen, ist es möglich, dass es für das Haar das Regulieren von Schuppenbildung sowie eine trockene Kopfhaut begünstigt. Dabei reichen schon zwei bis drei Tropfen des Öls aus.

Walnussöl in der Küche

Bekannt und beliebt geworden ist das Öl vor allem in der Küche. Das liegt größtenteils an dem einzigartigen nussigen Geschmack. Das Öl gilt vor allem in den Ländern Indien, Moldawien und Frankreich als das beste Speiseöl.Für besondere Geschmarks-Erlebnisse sorgt das Öl besonders bei kalten Mahlzeiten, da das Öl beim Kochen oder Braten keine besondere Verwendung gibt, weil das Walnussöl aufgrund seines geringen Rauchpunktes, der bei 130 Grad Celsius liegt, besonders schnell ranzig wird. Besonders eignet sich diese Speiseöl für Salatöl, für Gemüsearten wie Sellerie und Spargel, zu Fisch, in Suppen und zu Gebäck, Desserts sowie weiteren Süßspeisen wie Eis. Als Öl für Feinschmecker galt das Walnussöl viele Jahre. Es ist heutzutage ebenso wegen seiner positiven, gesundheitlichen Auswirkungen stark verbreitet.

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