Lavendelöl

Das Lavendelöl

Der Lavendel aus der Gattung der Lippblütler ist eine Pflanze, welche vor allem zur Gewinnung von Aromastoffen und als Zierpflanze dient.Man unterscheidet bei der Gewinnung von Lavendel zwischen drei verschiedenen Arten, welche unterschiedliche Qualitäten aufweisen: Echter Lavendel (Lavandula Angustifolia), Speik-Lavendel (Lavandula latifolia) und der Lavandin (Lavandula hybrida). Der Ursprung des Lavendel liegt im Mittelmeer. Das Lavendelöl hat einen typisch würzigen Geruch.

Bezeichnung: Lavendelöl
Botanischer Name: Lavandula latifolia
Synonyme: Echter Lavendel, Lavander, Kleiner Speik
Englischer Name: Lavender Oil
Ursprungsländer: Mittelmeerraum
Preis pro 10ml: ab 7,90 €

 

Wirkung auf die Psyche

Bewiesenermaßen wirkt Lavendel positiv auf das zentrale Nervensystem. An der Uni München wurden die Auswirkungen von Lavendelöl im Vergleich zu Orangenöl untersucht. Sie sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Lavendel positive Auswirkungen auf unseren Schlaf hat. Ebenfalls wurde an der Uni die Auswirkungen auf unsere Stimmung untersucht. Auch dieses Ergebnis war erfreulich, da man feststellen konnte, dass Lavendel positive Auswirkungen auf unsere Konzentrationsfähigkeit hat.

Wirkung auf den Körper

Die 3 Lavendelsorten besitzen unterschiedliche Wirkstoffkonzentrationen, welche sich bei gewissen Krankheitsbildern unterschiedlich Effizient zeigen. Sprich, jedes der 3 Öle wirkt, allerdings unterschiedlich stark.

Gegen Infektionen
Alle 3 Lavendelölsorten besitzen sehr gute antimakrobiotische Eigenschaften, welche auf den sehr hohen Linaloolgehalt zurückzuführen ist. Dr. Michaela Braun bewies, dass das Lavendelöl sehr gut gegen den Erreger Staphilococcus aureus, Auslöser für multiressistenete Staphilococcus aureus (kurz: MRSA), zum Einsatz gebracht werden kann. Dieser Erreger tötet in Deutschland jährlich mehrere tausend Menschen, da er gegen die meisten Antibiotika resistent ist.

Ein weitere positive Wirkung des Lavendelöls zeigt sich bei Kolibakterien (escheria coli). Kolibakterien bilden im Darm Vitamin K und ist somit für viele Darmerkrankungen verantwortlich. Lavendelöl kann der Bildung von Vitamin K vorbeugen.

Lavendelöl für schönere Haut
Lavendelöl kann durch den hohen Gehalt auch dazu beitragen, dass die Haut stärker durchblutet und fördert somit die Neubildung von Zellen in der Haut und die Selbstheilungskraft der Haut. Darausfolgend können Schwangerschaftsstreifen besser abheilen und die Narbenbildung vermindert werden. Ebenso soll das Lavandelöl Menschen, welche unter Hautkrankheiten wie z.B. der Psoriasis (Schuppenflechte) leiden helfen, wieder ein besseres uns öderes Leben führen zu können. Sollte bei einer Person Psoriasis auftreten, verhindert das Lavandelöl die weitere Ausbreitung dieser Flecken.

Gegen Akne und andere Hautkrankheiten
Wie eben bereits angesprochen, hilft das enthaltene Linalool nicht nur gegen Infektionen sondern durch seine entzündungshemmende Wirkung auch gegen Akne. Es hat nämlich eine reinigende und desinfizierende Wirkung. Es verkürzt somit die Heildauer.

Gegen Haut- und Fußpilz
Nicht nur bei Hauterkrankungen hilft das Lavendelöl, sondern es zeigt auch herausragende Auswirkungen gegen jegliche Art von Pilzerkrankungen auf.
Pur aufgetragen wirkt es bereits nach wenigen Anwendungen sehr gut gegen Nagel- und Fußpilz.

Appetitlosigkeit und Magen-Darmprobleme
Durch das Vorbeugung der Bildung von Vitamin K im Darm, trägt es gleichzeitig zur Bildung von Gallensaft bei. Durch die Produktion von Gallensaft unterstützt es die Galle, welche dem Körper als Hilfe zur Verdauung von Fetten dient. Folge: Der Appetit steigt, da der Körper mehr Fette verdauen kann. Es weist auch eine beruhigende Wirkung auf die Muskulatur auf, was bei krampfhaften Bauchschmerzen von Vorteil sein kann.

Wundheilung und Verbrennungen
Ein weiterer Effekt des Linalools im Lavendelöl ist die antiseptische und antibakterielle Wirkung. Es beugt der Entzündung einer offenen Wunde vor. Durch den relativ hohen Gehalt an durchblutungsförderndem Kampfer, befördert der Körper auch mehr körpereigene Substanzen zur Wunde, welche der Heilung dienlich sind. Dabei ist allerdings zu beachten, Lavendelöl nicht an blutenden Wunden anzuwenden. Es könnte unter Umständen den Verschluss der Wunde verhindern und die Blutung fördern.

Lavendelöl bei Schmerzen
Lavendelöl besitzt des Weiteren eine schmerzstillende Eigenschaft und kann zum Beispiel bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt werden.

Nebenwirkungen von Lavendelöl

Leider hat das Lavendelöl, wie jedes andere Mittel, auch einige Nebenwirkungen. Bei Person, die überempfindlich reagieren, kann es zu allergischen Reaktionen und Hautausschlägen führen. Bei einer oralen Einnahme von Lavendelöl über einen längeren Zeitraum kann es zu diversen Vergiftungserscheinungen und Schädigungen der Leber kommen. Zeichen einer Überdosierung sind ein Brennen im Mundraum, Schwindel, Erbrechen, Schmerzen, Krämpfe, Koma und Atemlähmung. In diesem Falle sollten sie dringendst einen Arzt aufsuchen.

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