Thymianöl

Das Thymianöl

Das Thymianöl ist ein ätherisches Öl, welches aus unterschiedlichen Arten von Thymian gewonnen wird. Jahr zu Jahr steigt die Nachfrage nach diesem Öl. Das liegt größtenteils an den viele Anwendungsbereichen, die das Öl mit sich bringt. Das Öl ist zwar ein ätherisches Öl, kann aber auch zum Kochen und zum Braten verwendet werden. Es zählt zu den höherpreisigen Ölen auf den Markt, ganz nach dem Motto Qualität hat ihren Preis. Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen das Thymianöl näher bringen und gezielt auf die Anwendungsbereiche und Wirkung eingehen.

Bezeichnung: Teebaumöl
Botanischer Name: Thymian
Synonyme: Echter Thymian, Gartenthymian, Kuttelkraut, Quendel
Englischer Name: Thyme oil
Ursprungsländer: Mittelmeerraum
Preis pro 10ml: ab 9,90€

 

Anwendungsgebiete

Thymian hat eine sehr lange Geschichte hinter sich, bis es in Europa weit verbreitet hat. Schon seit der Antike wird dieses Öl als wertvolle Heilpflanze eingesetzt. Die ersten Erwähnungen finden sich bereits im 1. Jahrhundert nach Christus bei Dioskurides und Plinius dem Älteren. Carl von Linne‘ beschrieb noch vor dem 18. Jahrhundert als erster Wissenschaftler den Thymian und seine Wirkungen. Felix de Silva Avellara war der nöchste der mm Jahre 1804 über den Thymian und seine Arten schrieb. Auch die moderne Wissenschaft untersucht bereits seit langem die wunderbare Heilpflanze. Viele Wirkungen sind aus diesem Grund schon wissenschaftlich bewiesen worden. Das Thymianöl ist bei folgenden gesundheitlichen Problemen wirksam:

Thymianöl bei Asthma und Entzündungen im Mundraum
Asthma entsteht durch krampfhaftes Husten. Das Thymianöl hat dementsprechend eine sehr starke krampflösende Wirkung und kann dadurch den Husten unterbinden und lindern. Ebenfalls hat das Öl eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkungen. Das Öl hemmt die Vermehrung des Erregers Streptococcus pyrogenes, welches die Entzündungen an den Mandeln auslöst.

Thymianöl gegen Menstruationsbeschwerden
Ebenfalls konnten Wissenschaftler feststellen, dass das Öl gegen Beschwerden während der Menstruation wirkt und das sogar besser als Ibuprofen.

Thymianöl zur Stärkung des Immunsystems
Das COX-2-Enzym spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungen und Krebs. Das Thymianöl hemmt dieses Enzym und stärkt den Körper Blutkörperchen zu bilden. Die weißen Blutkörperchen sind dafür bekannt, Bakterien und Viren zu besiegen und den Körper vor Krankheiten zu schützen.

Thymianöl gegen Beschwerden des Verdauungstraktes
Ebenfalls können Probleme im Magen- und Darmbereich mit dem Öl „bekämpft“ werden. Das liegt wiederum an der antibakteriellen und entkrampfenden und durchblutungsfördernden Wirkung des Öl. Das Tymianöl kann die Magen- bzw. Darmfauna wieder ins Gleichgewicht bringen. Außerdem tötet es böse Bakterien im Magenbereich ab und fördert zudem noch die Magenwand, Magensaft zu produzieren.

Nebenwirkungen von Thymianöl

Allgemein gilt das Öl als sehr nebenwirkungsarm. Wie bei vielen anderen Ölen sollte man dieses ebenfalls zuerst auf Allergische Reaktionen überprüfen. Nehmen Sie diesbezüglich eine kleine Probe des Öls und testen Sie es aus, wie es auf Ihren Körper wirkt. Thymianöl sollte keinesfalls während der Schwangerschaft eingenommen werden. Ebenfalls sollte man es nur bedingt bei Kindern einsetzen. Thymianöl kann unter Umständen reizende Wirkung auf unsere Haut haben.

Anwendung von Thymianöl

Sie können das Öl in unterschiedlichsten Weisen verwenden. Wenn Sie es als Duftöl verwenden, können Sie wenige Tropfen in einem Diffusor oder eine Duftlampe erhitzen lassen. Tragen Sie das Öl nie Pur auf, da es eine reizende Wirkung auf den Körper auslösen kann. Verdünnen Sie es diesbezüglich mit Wasser oder anderen Ölen. Sie können es aber beim Braten oder Kochen in purer Form verwenden.

Nebenwirkungen von Thymianöl

Wie bereits erwähnt könnten Sie eventuell Allergisch auf das Öl reagieren. Um das zu vermeiden, prüfen Sie es erstmal mit einer kleinen Probe. Ebenfalls sollten Sie beachten, dass Öl kühl, dunkel und fern von viel Luft zu lagern. Das Öl sollte nicht bei Kindern angewandt werden. Ebenfalls nicht bei Tieren. Bei Jungen kann dass Teebaumöl die Östrogenproduktion stark erhöhen. Dies kann zu Gynäkomastie (Brustdrüsenwachstum) führen.

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