Mohnöl

Das Mohnöl

Insgesamt gibt es weltweit über 120 verschiedene Arten von Mohnpflanzen. Das Mohnöl wird allerdings meistens aus dem Blau-, Graz- und Weißmohn gepresst. Bereits seit der Jungsteinzeit sind die Heilwirkungen des Mohnöls bekannt. Je nach Pflanzenart haben die Samen eine unterschiedliche Farbe und Größe. Deutschland verwendet gerne das Öl vom grau- oder Blaumohn. In Asien hingegen wird häufig ein helles Mohnöl präferiert. Das Öl erinnert geschmacklich sehr an Nüsse.

Bezeichnung: Mohnöl
Botanischer Name: Papaver
Synonyme: Mohngewächs
Englischer Name: Poppy Oil
Ursprungsländer: Europa
Preis pro 10ml: ab 5,00 €

Gewinnung von Mohnöl

Wie bereits erwähnt gibt es ungefähr 120 verschiedene Arten von Mohnpflanzen, wobei das Öl meistens aus dem Schlafmohn gepresst wird. Die Samen werden der Pflanze entnommen und in einem aufwändigen Verfahren gepresst. Dabei werden die Samen zu erst gereinigt, anschließend gepresst und zum Schluss gefiltert. Mit diesem Verfahren bleiben sämtliche Inhaltsstoffe enthalten. Im Verarbeitungsgang müssen die Samen vor Luft, Licht und Wärme geschützt werden.

Mohnöl Inhaltsstoffe

Zuallererst sollten Sie wissen, dass das Öl sehr fettreich ist. Aus diesem Grund sollte es nicht zu sehr erhitzt werden. Das Öl zum Braten zu verwenden wäre also nicht so gut geeignet.

Folgende Inhaltsstoffe sind in Mohnöl enthalten:

  • Magnesium,
  • Calcium,
  • Kalium,
  • Linolsäure und B-Vitamine

Anwendungsgebiete von Mohnöl

Das Mohnöl wird bereits seit der Antike in verschiedenen Bereichen angewendet. Vor allem in der Pflege der Haut oder der Haare findet das Öl ihren Einsatz.

Mohnöl für die Haut

Wie bereits erwähnt sind im Öl Inhaltsstoffe enthalten, welche positive Auswirkungen auf die Haut des Menschen hat. Darunter zählt zum Beispiel die Linolsäure. ie kann Rötungen und Irritationen sehr mildern und je nach Einzelfall auch komplett beseitigen. Außerdem kann das Öl zur kosmetischen Reinigung oder Pflege verwendet werden. Dabei können Sie es gerne mit anderen Ölen kombinieren. Gut geeignet wäre das Jojobaöl. Insbesondere trockene und spröde Haut lässt sich mit dem Öl sehr gut pflegen.

Mohnöl für die Haare

Das gleiche, was für die Haut gilt, das gilt auch prinzipiell für die Haare. Die enthaltene Linolsäure macht das Haar wieder geschmeidig und glänzend. Gerade splissanfälliges Haar kann mit dem Öl sehr gut und vor allem auch nachhaltig gepflegt werden. Das Öl ist eine Art „Schutzfilm“ für das einzelne Haar. Alles in allem kann man nach der Anwendung mit dem Öl eine deutliche Verbesserungen der Haarstruktur feststellen.

Mohnöl in der Küche

Wie bereits erwähnt gehen beim Erhitzen die wichtige Inhaltsstoffe verloren. Aus diesem Grund eignet sich das Öl weder zum Kochen, noch zum Braten, sondern nur für die Zubereitung kalter Speisen, wie zum Beispiel Salate, Saucen etc. Somit bleibt auch der Geschmack des Mohnöls enthalten.

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